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Schulcurriculum Philosophie Oberstufe

Das Schulcurriculum stützt sich auf die in der Obligatorik für das Fach Philosophie vorgesehenen Schwerpunkte und gibt den Rahmen für die individuelle Unterrichtsgestaltung vor. Im Verlauf des Philosophieunterrichts in der Oberstufe wird mindestens einmal eine philosophische Ganzschrift im Unterricht behandelt.

Die jeweils verbindlich vorgeschriebenen Unterrichtsinhalte für das Zentralabitur können auf der Seite des Schulkollegiums eingesehen werden.

Im Einzelnen verteilen sich die Schwerpunkte wie folgt auf die verschiedenen Kurshalbjahre (ab dem Schuljahr 2010 / 2011 entsprechend auf die Halbjahre 10/1 bis 12/2):

11/1 : Einführung in die Philosophie

  • Philosophie und Alltag, Vorwissen und Alltagswissen, Besonderheiten philosophischen Fragens
  • Überblick über Themenbereiche und Disziplinen der Philosophie, Einführung in typische Fragestellungen der Philosophie anhand von Beispielen
  • Einführung in wichtige Methoden des Faches:

- Philosophisches Gespräch, sokratischer Dialog

- Grundbegriffe der Logik (Definition, Schlussverfahren, Argumentation)

•  Analyse philosophischer Texte

11/2 : Probleme der Bestimmung des Menschen (Anthropologie)

  • Mythische, religiöse und wissenschaftliche Menschenbilder und ihr Einfluss auf unser Denken und Handeln
  • Mensch-Tier-Vergleich, Evolutionslehre, verschiedene Bestimmungen des Menschen im Unterschied zum Tier
  • Der Mensch als Natur- und Kulturwesen, Weltoffenheit und Freiheit, Verstand und Vernunft

12/1 : Probleme menschlichen Handelns (Ethik)

  • Merkmale moralischer Urteile, Einführung in Grundbegriffe und Themenfelder der normativen Ethik
  • Tugendethik (antike Kardinaltugenden, christliche Tugenden, Primär- und Sekundärtugenden), antike Glückslehren, Mesotes-Lehre
  • Teleologische Ethik: Egoismus – Mitleidlehre, Grundgedanken und unterschiedliche Ausprägungen des Utilitarismus
  • Deontologische Ethik: guter Wille, Pflichtbegriff, Maxime und Gebot der Vernunft, kategorischer Imperativ
  • Determination und Freiheit, Freiheit und Verantwortung

12/2 : Probleme von Politik, Recht, Staat und Gesellschaft (Staatsphilosophie)

  • Staatsverständnis in Antike, Mittelalter und Neuzeit, Staatskonzeptionen in der Gegenwart
  • Vertragstheorien im 18. Jahrhundert: anthropologische Voraussetzungen, Naturrechtskonzeptionen
  • Staat und bürgerliche Gesellschaft in Staatstheorien des 19. Jahrhunderts
  • Demokratie und soziale Gerechtigkeit – Grundgedanken und Aspekte der modernen Staatstheorie

13/1 : Probleme des Denkens, Erkennens und der Wissenschaft (Erkenntnistheorie)

  • Erscheinungswelt und Ideen-Welt, Ideen-Lehre: die Idee als Fundament des Erkennens
  • Zweifel als Grundlage der Erkenntnis - res extensa und res cogitans, das denkende Ich als Ausgangspunkt
  • Sinnlichkeit als Quelle der Erkenntnis – empiristische Erkenntnistheorien und rationalistische Konzeptionen
  • Anschauungsformen und Verstandeskategorien – transzendentaler Idealismus als Verbindung von Empirismus und Rationalismus
  • Ding an sich und Erscheinung, Grenzen der Vernunft
  • Wissenschaft als Annäherungsprozess an die Wahrheit, Wissenschaft und Weltbild
  • Wissenschaftliche Verfahrensweisen und Methoden

13/2 : Probleme von Metaphysik und Ontologie

oder

13/2 : Probleme von Kunst und Ästhetik

oder

13/2 : Probleme der Religion (Religionsphilosophie)

oder

13/2 : Probleme der Sprache (Sprachphilosophie)